Der Doggy-Style – ohne Bellen und Knurren

Doggy Style | Foto: bioraven; adobe stock

Der Doggy Style bezeichnet eine Sexposition, die aus dem Tierreich entstammt. Ob Hund, Pferd oder Löwe – der Deckungsakt verläuft bei vielen vierbeinigen Säugern ähnlich. Das Männchen „erklettert“ sein Weibchen von hinten. Bei der „Hündchenstellung“ positioniert sich der Mann ebenfalls hinter seiner Gespielin, um vaginal oder anal in sie einzudringen.

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Woher erhielt die Doggy-Stellung ihren Namen?

Die Doggy-Sex-Stellung meint grundsätzlich eine Position, bei der sich der Mann hinter seiner Gespielin befindet. Die Frau kniet auf dem Bett – alternativ Sofa, Teppich oder draußen im Gras – und reckt ihren Po in die Höhe. Ihr Sexpartner steht oder kniet hinter ihr und führt seinen Penis in ihre Vagina oder den Anus ein.

Während des Geschlechtsakts schaut er ihr auf den Po oder den Rücken. Aufgrund des fehlenden Blickkontakts empfinden manche Paare den Doggy Style als unpersönlicher als andere Stellungen.

Den Namen Doggy Style erhielt die Sexposition vom besten Freund des Menschen. Im Vergleich zu anderen Tieren halten sich Hunde häufiger im direkten Umfeld ihrer Herrchen und Frauchen auf. Dadurch stieg in der Vergangenheit die Wahrscheinlichkeit, dass die Besitzer den Deckakt ihrer Haustiere beobachteten. Der Stellung beim Sex, die diesem Akt ähnlichsieht, gaben sie daher den Namen „Doggy“ oder „Doggy Style“.

Wie geht der Doggy Style vonstatten?

Doggy Style-Sex findet zwischen heterosexuellen oder gleichgeschlechtlichen Paaren statt. Unabhängig vom Geschlecht befindet sich der aktive Part bei dieser Stellung hinter dem passiven. Bei einem heterosexuellen Paar penetriert der Mann seine Partnerin von hinten vaginal oder anal. Andersherum dringt die Frau mit einem Strap-on in den Anus ihres Gespielen ein.

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Bauen zwei Männer die Doggy-Stellung in ihr Sexleben ein, führt einer von ihnen seinen Penis anal in seinen Gespielen ein. Bei zwei Frauen gelingt die Penetration mit einem Strap-on in die Vagina sowie in den After. Aus hygienischen Gründen geschieht das nicht direkt hintereinander. Der Wechsel von analem und vaginalem Geschlechtsverkehr erfordert auch mit Sexspielzeugen jeweils ein frisches Kondom.

Unabhängig von der Konstellation beim Doggy Style übernimmt der kniende Part die passive Rolle. Derjenige, der ihn von hinten befriedigt, gestaltet das Liebesspiel aktiv. Aufgrund dieser „Rollenverteilung“ trifft die Doggy-Sex-Stellung unter Pärchen mit ungleichem Machtgefälle auf Wohlwollen. In der BDSM-Szene sowie in vielen Rollenspielen ist sie fester Bestandteil beim Sex.

Tierisch guter Lustgewinn beim Doggy Style-Sex?

Welche sexuellen Spielarten in Schlafzimmern weltweit beliebt sind, entscheiden individuelle Vorlieben. In einer Studie aus dem Jahr 2017 gab rund ein Drittel der Befragten an, bereits erste Erfahrungen mit Spanking gesammelt zu haben. Knapp 25 Prozent der Studienteilnehmer probierten Rollenspiele aus.

Studien über die Beliebtheit der Doggy-Stellung gibt es nicht. Jedoch behauptet eine 2021 veröffentlichte Untersuchung des Schlafblogs „The Dozy Owl“, Sex in der Hündchenstellung könne den Schlaf verbessern.

Unabhängig von der Eignung als Einschlafhilfe handelt es sich beim Doggy Style um eine beliebte Sexstellung. Sie ermöglicht es dem Mann, tief in die Vagina seiner Sexpartnerin einzudringen und dabei ihren G-Punkt zu stimulieren. Währenddessen kann er beim Doggy Style:

  • ihr mit einer Hand ins Haar greifen, um ihren Kopf zu fixieren
  • ihre Klitoris und die Brüste mit einer oder beiden Händen liebkosen oder sanft kneifen
  • ihren Po und den Rücken mit Flogger, Paddel oder Gerte peitschen
  • ihr mit den Fingernägeln sanft über den Rücken kratzen

Eine zusätzliche Stimulation der Klitoris empfiehlt sich beim Doggy Style, da das weibliche Lustzentrum bei dieser Stellung sonst unberührt bleibt.

Eine Studie aus dem Dezember 2022 befasste sich mit verschiedenen Sexstellungen und deren „Orgasmus-Potenzial“ bei der Frau. Im Vergleich zu den Positionen, in denen sich die Sexpartner gegenseitig anschauten, schnitt die Doggy-Stellung hinsichtlich der Orgasmus-Wahrscheinlichkeit schlechter ab.

Übernimmt ein Mann den passiven Part, stimuliert der aktive Sexpartner dessen Hoden und den Penis. Das funktioniert mit den Händen oder mit Sexspielzeug. Neben Hoden- oder Penisring kommt ein Vibrator infrage, um an der Peniswurzel zusätzliche Reize zu erzeugen.

Welche Varianten unterscheiden sich beim Doggy Style?

Obgleich jede Doggy-Sex-Stellung in einer ähnlichen Position funktioniert, unterscheiden sich die Varianten und die damit verbundenen erotischen Reize. Um neuen Schwung ins Liebesleben zu bringen, lohnt es sich, spannende Informationen rund um die Sexstellung zu sammeln.

Zunächst unterscheidet sich, ob die Frau bei der Doggy-Stellung steht oder kniet. Damit der Doggy Style-Sex im Stehen funktioniert, beugt der Mann seine Gespielin über Sofa, Tisch oder Waschmaschine. Anschließend entblößt er ihren Unterleib und penetriert sie vaginal oder anal.

Kniet die Frau beim Doggy Style, variieren:

  • Flat-Doggy Style: Die Stellung trägt alternativ den Namen „Elefantenstellung“. Der passive Part liegt bäuchlings vor seinem Partner. Dieser legt sich auf ihn, um anal oder vaginal einzudringen. Die Position erlaubt es dem aktiven Part, seinen Sexpartner zu umarmen sowie dessen Gesicht und Nacken zu streicheln und zu küssen.
  • High-Doggy Style: Bei der „hohen“ Doggy-Stellung kniet der passive Part, richtet jedoch seinen Oberkörper auf. Dadurch verändert sich für den aktiven Part der Winkel beim Eindringen, was für beide einen neuen Reiz bedeutet. Beim High-Doggy Style bekommt der Aktive durch die Position seines Partners die Chance, dessen Schultern und Nacken mit dem Mund zu erreichen.
  • Doggy Style auf den Ellbogen: Der passive Part kniet auf Ellbogen und Knien vor seinem Sexpartner und reckt dadurch automatisch den Po höher in die Luft. Das erleichtert dem aktiven Part das Eindringen.
  • Pressed-Doggy Style: Bei dieser Variante der Hündchenstellung legt der passive Part seinen Oberkörper auf den Oberschenkeln ab. Dadurch verengen sich Vagina und Anus, was beim Eindringen den Reiz intensiviert.

Eine Alternative nennt sich Doggy-Stellung mit aufgestelltem Bein. Bei dieser Position kauert der passive Part vor dem aktiven. Letzterer kniet hinter seiner Gespielin oder dem Gespielen, stellt jedoch ein Bein auf. Das ermöglicht flexiblere Hüftbewegungen und tieferes Eindringen in Vagina oder Anus.

Der Doggy Style mit aufgestelltem Bein erleichtert zudem dem passiven Part Zugang zu den Genitalien des Sexpartners. Dafür streckt der oder die Kniende die Arme nach hinten und berührt mit den Fingern Hoden und Penis des aktiven Parts. Handelt es sich bei diesem um eine Frau, beschränkt sich diese Art der Stimulation meist auf das Streicheln der Oberschenkelinnenseite.

Bei den verschiedenen Arten der Doggy-Stellung können zusätzliche Sexspielzeuge zum Einsatz kommen. Während der aktive Part in seine Gespielin vaginal eindringt, penetriert er sie anal mit Dildo, Vibrator oder Analkette.

Gleiches funktioniert andersherum. Dabei dringt der Aktive anal in seine Partnerin ein und führt gleichzeitig ein Sexspielzeug in ihre Vagina ein. Inspirationen zu ergänzenden Spielpraktiken bei der Stellung finden Paare in Szenen zum Doggy Style im Film sowie in Sexgeschichten.

Fazit

Der Doggy Style entstammt dem Tierreich, verschafft jedoch auch zahlreichen Menschen ein tierisches Vergnügen. Dank diverser Varianten eignet sich die Sexstellung für das Liebesspiel im Schlafzimmer oder an ausgefallenen Orten.