Viele Frauen, die mit ihrer Brust, deren Größe beziehungsweise deren Form unzufrieden sind, beschäftigen sich früher oder später mit dem Gedanken an eine Brustvergrößerung.
Immerhin sorgen die modernen Techniken, die jahrelange Erfahrung der Behandler und letztendlich auch hochwertige plastische Chirurgie Instrumente dafür, dass einem überzeugenden Ergebnis nichts mehr im Wege stehen dürfte.
Trotz der Tatsache, dass Brustvergrößerungen in vielen Praxen mittlerweile zu Standardeingriffen gehören, sind mit Operationen dieser Art immer wieder viele Fragen verbunden. Verständlicherweise. Die folgenden Abschnitte beschäftigen sich mit den Überlegungen vieler Frauen, die sich für eine Brust-OP interessieren – und liefern gleich auch die passenden Antworten dazu.
Fest steht: Auch, wenn die Brustvergrößerung mittlerweile in Deutschland nicht mehr ganz so beliebt ist wie die Augenlidkorrektur und das Fettabsaugen, ist die Nachfrage immer noch groß.
Frage Nr. 1: Wie lange dauert eine Brustvergrößerung?
Diese Frage lässt sich nur schwer auf der Basis von Standards beantworten. Auch wenn bei so gut wie jeder OP die klassischen Instrumente und weiteres einschlägiges Equipment zum Einsatz kommen, ist die Dauer der Operation letztendlich von dem Umfang und der Art der Brustvergrößerung abhängig.
In den meisten Fällen ist die Operation jedoch nach spätestens zwei Stunden abgeschlossen – zumindest wenn sich die Patientin für ein Implantat entschieden hat. Wer eine Brustvergrößerung auf der Basis von Eigenfett bevorzugt, sollte einkalkulieren, dass das entsprechend benötigte Fett hier natürlich noch vorher abgesaugt werden muss und sich die OP Dauer somit um etwa eine Stunde verlängert.
Frage Nr. 2: Welche Untersuchungen sind mit einer Brustvergrößerung verbunden?
Um sicherzustellen, dass das Ergebnis auch wirklich in jedem Fall überzeugt, ist es natürlich wichtig, sich auf der Basis umfangreicher Voruntersuchungen eingehend und individuell beraten zu lassen. Eine besonders wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Messzirkel.
Er wird dazu genutzt, um die natürliche Mitte der Brust zu markieren. Auf Basis der entsprechenden Markierungen ist es dann möglich, das Implantat optimal einzusetzen. Ergänzend hierzu ist es natürlich auch die Aufgabe des Behandlers, beide Brüste harmonisch zueinander auszurichten.
Im Rahmen einer individuellen Beratung lässt sich meist vergleichsweise schnell herausfinden, ob sich die Vorstellungen der Patientin auch wirklich umsetzen lassen oder ob gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen werden müssen. Zu guter Letzt spielt natürlich auch der gesundheitliche Bereich eine wichtige Rolle.
Das bedeutet, dass eine Brustvergrößerung nur dann infrage kommt, wenn auch aus medizinischer Sicht nichts dagegenspricht. Interessierte Frauen sollten daher in jedem Fall Rücksprache mit ihrem Gynäkologen halten.
Frage Nr. 3: Wie lange muss man nach einer Brustvergrößerung in der Klinik bleiben?
Auch diese Frage lässt sich leider nicht standardisiert beantworten. Aber: Die meisten Frauen sind überrascht davon, dass die empfohlene Aufenthaltsdauer meist deutlich kürzer als erwartet ist. Zudem sind manche Operationen – vor allem jene, die auf der Basis von Eigenfett durchgeführt werden – oft auch ambulant möglich.
Kurz: Ob und wie lange die Patientinnen nach dem Eingriff in der Klinik bleiben müssen beziehungsweise sollten, ist von verschiedenen Faktoren, unter anderem von …
- der Art des Eingriffs,
- der allgemeinen Dauer der Behandlung und
- dem Zustand der Patientin
abhängig. Es gilt jedoch auch, zu berücksichtigen, dass die Nachsorge mit der Entlassung aus der Klinik nicht abgeschlossen ist. Auch zuhause ist es wichtig, sich weiterhin zu schonen, um sicherzustellen, dass einer optimalen Erholung nichts im Wege steht.
Und auch beim Sex gilt es natürlich, Vorsicht walten zu lassen – egal, ob 69, Doggy Style oder klassisch. Meist braucht es sieben bis zehn Tage, bis die betroffenen Frauen wieder dazu in der Lage sind, weitestgehend uneingeschränkt ihrem Alltag nachzugehen. Mit Hinblick auf Sport und intensive Bewegungen ist jedoch eine „Schonzeit“ von etwa acht Wochen angesagt. Genauere Infos hierzu liefert natürlich der behandelnde Arzt. Mithilfe eines Stütz BHs kann der Heilungsverlauf noch weiter unterstützt werden.
Frage Nr. 4: Bleiben bei einer Brustvergrößerung Narben zurück?
Ob Narben nach einer Brustvergrößerung sind (und wie groß diese letztendlich ausfallen) ist von der Operationsmethode abhängig. Die Behandler haben unterschiedliche Möglichkeiten, den Schnitt anzusetzen. Manchmal empfiehlt es sich, direkt an der Brustwarze zu schneiden, manchmal sind die Achseln und manchmal die Falte unter der Brust die richtige Wahl, um das Implantat einzusetzen.
Eingriffe auf der Basis von Eigenfett lassen sich noch etwas „diskreter“ ausführen, da die Fettzellen mithilfe einer kleinen Kanüle eingespritzt werden.
Natürlich ist jeder Behandler darauf bedacht, die Spuren, die die Operation hinterlässt, so gering wie möglich werden zu lassen. Gleichzeitig gilt es auch zu bedenken, dass sich die Narben, die bei einer Operation entstehen, im Laufe der Zeit auch verändern – genauer gesagt: verblassen. Das bedeutet, dass oft auch nach Monaten noch eine Verbesserung der Optik möglich ist und es die betroffenen Frauen somit vielleicht noch ein wenig mehr genießen, Hobbys rund um FKK & Co. nachzugehen.
Frage Nr. 5: Mit welchen Risiken ist eine Brust-OP verbunden?
Mit einer Brust-OP geht – wie mit jeder Operation – ein gewisses Risiko einher. Wer sich jedoch für einen seriösen Anbieter entscheidet, kann dafür sorgen, dass dieses vergleichsweise gering ausfällt.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen einer Brust-OP gehören …
- ein Anschwellen der Brüste,
- rote Hautareale,
- ein Taubheitsgefühl, das in der Regel nach einigen Tagen wieder verschwindet,
- eine empfindliche Haut im jeweiligen Bereich.
Die gute Nachricht ist, dass Beschwerden dieser Art in der Regel normal, aber nicht bedenklich sind. Immerhin wurden die Haut und das Gewebe in diesem Bereich durch die OP stark belastet. Deswegen darf es auch in den ersten Wochen nicht sonderlich, zum Beispiel mit Jogging Einheiten, belastet werden.
Dennoch ist es allein aus Gründen der Sicherheit wichtig, natürlich auch die Termine der Nachsorge wahrzunehmen und sich bei besonders starken Beschwerden auch außerhalb der Kontrollen an seinen Behandler zu wenden.
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Exkurs: Die Frage nach den Kosten
Die Frage „Wie teuer ist eine Brust-OP?“ lässt ebenfalls keine standardisierte Antwort zu. Die Behandler bestimmen ihre Preise selbst und machen diese unter anderem von der Art der OP, natürlich aber auch von der Brustgröße und dem Aufwand abhängig. Auf der Basis eines transparenten Kostenvoranschlags lassen sich alle Schritte fundiert planen. Zudem bieten einige Praxen heutzutage auch Finanzierungen an.
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