in

Sicherheit im Internet: 9 Tipps

Wer im Internet unterwegs ist, sollte die wichtigsten Sicherheitstipps kennen. Foto: © Smile Studio AP / stock adobe

Das Surfen im Internet dürfte für die meisten Menschen zum Alltag gehören. Bankgeschäfte, Einkaufen, Streaming- und Unterhaltungsangebote … die virtuelle Welt ist in den vergangenen Jahren noch vielseitiger geworden. Gleichzeitig kommt es jedoch immer wieder zu Cyberangriffen, Betrugsversuchen und Datenlecks.

Umso wichtiger ist es für alle, die im Internet unterwegs sind, die wichtigsten Sicherheitstipps zu kennen (und diese auch anzuwenden). Die gute Nachricht ist, dass es auf diese Weise oft möglich ist, viele Risiken zu verringern und potenziell gefährliche Situationen besser zu erkennen. Die folgenden 9 Tipps stellen hierbei eine verlässliche Grundlage dar.

Tipp Nr. 1: Starke und einzigartige Passwörter verwenden

Klar: Wer seine Online-Konten auf Plattformen, auf denen er unterwegs ist, schützen möchte, braucht ein sicheres Passwort. Klassiker wie „12345“, „Passwort“ oder das Geburtsdatum sind für Hacker im Handumdrehen zu erraten. Im Idealfall sollten Passwörter mindestens 12 Zeichen lang sein sowie Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen miteinander kombinieren.

Besonders spannend ist in diesem Zusammenhang, dass mittlerweile auch viele Online-Plattformen selbst darauf hinweisen, dass niemand in Bezug auf das Thema Sicherheit Kompromisse eingehen sollte.

Tipp Nr. 2: Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren

Auch die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (kurz: 2FA) kann die Sicherheit von Online-Konten deutlich erhöhen. Das Prinzip: Wer sich einloggen möchte, braucht nicht nur das Passwort, sondern muss seinen Log-in zum Beispiel über einen Code, der an das Handy geschickt wird, bestätigen.

Tipp Nr. 3: Vorsicht bei E-Mails und Phishing-Links

Beim Phishing versuchen Kriminelle, über gefälschte E-Mails an persönliche Daten, wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen, zu kommen. Gefährlich ist hierbei vor allem die Tatsache, dass die Mails oft täuschend echt aussehen und es wirklich so wirkt, als würde die elektronische Post von der Bank oder dem Kreditkartenunternehmen des Adressaten kommen. Wer jedoch genau hinschaut, erkennt klassische Hinweise auf Phishing unter anderem an ungewöhnlichen Absenderadressen, Rechtschreibfehlern und Links, die auf unbekannte Webseiten führen.

Siehe auch  Die Zukunft des Internets: Kann die Netzneutralität verschwinden?

Tipp Nr. 4: Software und Betriebssystem regelmäßig aktualisieren

Wer in der digitalen Welt möglichst sicher unterwegs sein möchte, sollte seine Geräte regelmäßig updaten. Softwarehersteller schließen mit den regelmäßigen Aktualisierungen immer wieder Sicherheitslücken, die ansonsten von Angreifern genutzt werden könnten.

Hier geht es nicht nur um Betriebssysteme, sondern unter anderem auch um Browser, Office Anwendungen und Apps auf dem Smartphone. Sie alle sollten diesbezüglich immer up-to-date gehalten werden.

Tipp Nr. 5: Sichere WLAN-Netzwerke nutzen

Öffentliche Netzwerke, wie sie zum Beispiel an Flughäfen und Bahnhöfen angeboten werden, sind sehr praktisch. Immerhin erlauben sie es unter anderem, eben mal kurz Mails zu checken. Es gilt jedoch, im Hinterkopf zu behalten, dass die Daten, die hier hin und her geschickt werden, schnell von Kriminellen abgefangen werden können.

Es ist immer sicherer, gerade beim Online-Banking und Online-Shopping, ausschließlich auf geschützte WLAN-Verbindungen zu setzen, die mit einem Passwort versehen wurden. Alternativ bietet es sich an, ein VPN zu nutzen. Hierbei handelt es sich um eine verschlüsselte Internetverbindung, die es erschwert, Daten abzugreifen.

Tipp Nr. 6: Persönliche Daten sparsam im Internet teilen

Zugegeben: Das Internet lädt geradezu dazu ein, persönliche Daten zu teilen. Immerhin geht es vor allem in den Sozialen Netzwerken darum, mit Freunden in Verbindung zu bleiben. Und was wäre hier passender als die Schnappschüsse vom letzten Urlaub, Bilder zu Hobbys & Co. und das Posten privater Informationen?

Das Problem: Je einfacher sensible Details zugänglich sind, desto schneller können sie auch von Kriminellen missbraucht werden.

Umso wichtiger ist es, etwas bewusster mit Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer und Ähnlichem umzugehen und zum Beispiel Angaben, die im Rahmen von Gewinnspielen abgefragt werden, kritisch zu hinterfragen.

Siehe auch  So verändert KI unsere Welt

Tipp Nr. 7: Downloads nur aus vertrauenswürdigen Quellen durchführen

Nutzer, die Apps, Programme oder Dateien, etwa zum Lernen, herunterladen möchten, sollten Angebote wie diese nur von offiziellen Webseiten beziehen. Ansonsten ist das Risiko, Schadsoftware auf dem jeweiligen Endgerät zu installieren, hoch.

Gleichzeitig ist es sinnvoll, bei kostenlosen Versionen (eigentlich kostenpflichtiger) Angebote skeptisch zu sein und generell vor dem Download einen Blick auf die Bewertungen anderer Nutzer und auf vorhandene Sicherheitszertifikate zu werfen.

Tipp Nr. 8: Auf Sicherheit und Lizenz bei Online-Casinos achten

Online-Casinos haben es geschafft, sich teilweise von ihrem etwas negativen Image zu verabschieden. Der Grund: Mittlerweile gibt es viele seriöse Anbieter, die Glücksspiel-Liebhabern dabei helfen, eine sichere Spielumgebung und Komfort zu genießen. Wie wichtig die entsprechenden Schutzmaßnahmen sind, wird hier ausführlich berichtet.

Um die schwarzen Schafe der Branche, die es immer noch gibt, herauszufiltern, sollte man auf einige wichtige Faktoren achten. So verfügt ein seriöses Online-Casino in der Regel über eine gültige Lizenz einer anerkannten Glücksspielbehörde und setzt gleichzeitig auf moderne Technologien zur Verschlüsselung, sobald es darum geht, die Nutzer- und Zahlungsdaten zu schützen. Auch wichtig: transparente Bonusbedingungen, verständliche Datenschutzrichtlinien und sichere Zahlungsmethoden – zum Beispiel über PayPal.

Tipp Nr. 9: Sicherheitssoftware und Virenschutz verwenden

Moderne Antivirenprogramme sind dazu in der Lage, Bedrohungen früh zu erkennen und zu blockieren, bevor sie Schaden anrichten. Typische Störenfriede, die hierbei ausfindig gemacht werden müssen, sind unter anderem Trojaner, Viren und Schadsoftware in verschiedenen Varianten. Viele Sicherheitsprogramme bieten zusätzliche Funktionen – zum Beispiel Firewall, Phishing-Erkennung und sichere Browserumgebungen, die vor allem bei Online-Zahlungen relevant werden. Aber auch hier ist es wichtig, seine Sicherheitssoftware regelmäßig zu aktualisieren, damit nicht nur altbekannte, sondern auch neue Bedrohungen erkannt werden können.

Siehe auch  Künstliche Intelligenz im Alltag – 6 Beispiele

Fazit

Im Rahmen der großen TÜV Cybersecurity Studie 2025 zeigte sich einmal mehr, dass unter anderem auch viele Unternehmen die Risiken, die mit Cyberbedrohungen verbunden sind, unterschätzen. Auf der anderen Seite sind die Schäden, die Unachtsamkeit, falsche Programme oder fehlendes Hintergrundwissen verursachen können, teilweise immens. Umgekehrt gilt: Wer regelmäßig seine Sicherheitssoftware aktualisiert, Seiten kritisch prüft und etwas Zeit in seinen Cyberschutz investiert, kann die Möglichkeiten, die das Internet bietet, noch besser nutzen.

Avatar-Foto

Verfasst von Redaktion