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Rasen mähen – Wie machst Du das richtig?

Richtig Rasen mähen – Tipps für Anfänger. Foto © Andrea stock adobe

Rasenmähen hat zwei Vorteile: Es regt das Wachstum Ihres Rasens an und sorgt für ein gepflegtes Aussehen.

Aber Vorsicht: Beim Rasenmähen kannst Du auch einiges falsch machen. Viele Rasenprobleme können auf eine schlechte Mähtechnik zurückgeführt werden. Und: Wenn Du schon einen Garten hast und ihn alle paar Tage mit dem Rasenmäher pflegst, soll er natürlich auch so aussehen, wie Du das möchtest.

Wenn Du die folgenden Punkte beachtest, wird sich Dein Rasen darüber freuen. Übrigens gelten diese Tipps auch, wenn Du einen Rollrasen oder Rasenplatten verlegst.

Wann beginnt das Rasenmähen

Bevor es mit dem Rasenmähen im Jahr losgeht, sollte die Rasenfläche vorbereitet werden:

  • Entferne altes Laub vom Herbst.
  • Entferne Stöcke und Äste. Sie machen den Rasenmäher stumpf.

Begonnen wird mit dem Rasenmähen üblicherweise und wetterabhängig im April oder Mai. Der letzte Schnitt erfolgt dann im Oktober oder November.

Wichtig: Wenn es länger nicht geregnet hat, schneidest Du Deinen Rasen nicht zu kurz. Sonst wird er braun. Generell gilt: Längere Grashalme entwickeln ein tieferes Wurzelsystem ausbilden, das besser in der Lage ist, Wasser und Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen. Höhere Grashalme beschatten den Boden und halten ihn kühler, was das Keimen von Unkrautsamen verhindert.

Nur trockenen Rasen mähen

Die beste Tageszeit zum Rasenmähen ist der frühe Abend. Das Mähen zur Mittagszeit, wenn die Temperaturen am höchsten sind, belastet den Rasen und ist auch körperlich anstrengend. Wenn Du bis zum frühen Abend wartest, ist der Rasen in der Regel trocken, die Sonne ist weniger intensiv, und der Rasen hat genügend Zeit, sich zu erholen, bevor die Hitze des nächsten Nachmittags einsetzt. Morgens ist ein schlechter Zeitpunkt, der Rasen ist in der Regel feucht vom Tau.

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Nach einem Regenguss solltest Du warten – auch wenn das Gras gerade an warmen Tagen dann viel schneller sprießt. Das Schneiden von nassem Gras führt meist zu einem ungleichen Schnitt. Nasse Grasschnittreste verstopfen außerdem den Mäher und führen dazu, dass er Grasbüschel auf dem Rasen ablegt.

Wenn diese nicht geharkt werden, können sie das wachsende Gras ersticken. Auf nassem Boden sinken die Rollen des Rasenmähers tiefer ein. Dadurch werden Graswurzeln verletzt. Die Folge ist ein brauner Rasen. Tipp: Die Rasenfläche einebnen kann manchmal hilfreich sein.

Das Mähschema variieren

Wiederholung ist langweilig. Also bringst Du etwas Abwechslung hinein. Mähe Deinen Rasen jedes Mal anders; einmal von oben nach unten, dann von links nach rechts und dann in die entgegengesetzte Richtung. Wenn Du immer in demselben Muster mähst, neigt sich das Gras in die Richtung, in die Du mähst. Mit der Zeit erkennt man dann Fahrspuren. Wenn Du in unterschiedliche Richtungen mähst, werden die Halme schön gerade nach oben wachsen.

Nach Gefühl und nicht nach einem festen Zeitplan mähen

Mähe Deinen Rasen so oft wie nötig und nicht unbedingt, weil es samstags nachmittags zu Deiner Lieblingsbeschäftigung gehört. Im Frühjahr musst Du öfters mähen, manchmal sogar zwei pro Woche.

Im Hochsommer, wenn es lange nicht regnet, reicht es oft, den Rasenmäher nur jede zweite Woche auszupacken. Wichtig: Wenn Du in Urlaub warst und länger nicht gemäht hast, schneidest du den Rasen nicht abrupt ab, sondern passt ihn in mehreren Mähgängen an die gewünschte Länge an.

Im Herbst ist meist einmal Mähen pro Monat ausreichend. Der letzte Mähgang ist dann je nach Wetter und Wuchs im Oktober oder November. Wie oft Du mähst, hängt von der Rasensorte ab, von den Bodenbedingungen und Deinen eigenen ästhetischen Vorstellungen. Ein englischer Rasen etwa wird öfter gemäht als ein Familienrasen, auf dem die Kinder spielen.

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Warten, bevor Du einen neu gesäten Rasen mähst

Gib Deinem neu ausgesäten Rasen etwas Zeit. Lass ihn vor dem ersten Mal ruhig ein wenig länger wachsen – empfohlen werden 8 bis 10 cm Länge. Und wenn Du ihn zum ersten Mal schneidest, dann geh behutsam vor. Schneide maximal nur das obere Drittel ab. Wenn Du ihn zu radikal zurückschneidest, verlangsamt dies das Wachstum des Rasens, er braucht länger, um dicht zu wachsen.

Das Mähmesser scharf halten

Genau wie Du Dich nicht mit einer stumpfen Klinge rasieren würdest, musst Du die Mäherklingen beim ersten Anzeichen von Verschleiß schärfen. Stumpfe Klingen schneiden das Gras nicht, sie reißen es. Und verursachen auf diese Weise rissige braune Ränder. Die Verwendung einer stumpfen Mäherklinge führt dazu, dass das Gras im Laufe der Zeit geschwächt wird und anfälliger für Krankheiten, Insektenschäden und andere Belastungen wird (wie Hitze und Trockenheit).

Eine Rasenmäherinspektion und das Schärfen der Klinge einmal im Jahr sind eigentlich ein Muss: Der Mäher startet einfacher, schneidet sauberer und zerkleinert die Schnittreste, ohne den Mäher zu belasten. Noch etwas: Denk daran, den Mäher nach jedem Gebrauch zu reinigen, um Blockaden im Mäher selbst zu verhindern.

Fazit

Wer einen schönen Rasen im Garten haben will, muss ihn regelmäßig pflegen – aber auch nicht zu viel. Du wirst sehen: Auch wenn Du gerade erst mit dem Mähen begonnen hast, Du wirst sehr schnell ein Gespür für die richtige Rasenpflege bekommen.

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Verfasst von Redaktion